Liebe Leserin, lieber Leser,
Kennst du das?
Du erreichst etwas, auf das du lange gewartet hast. Du kaufst dir etwas Schönes. Du lernst einen besonderen Menschen kennen oder gönnst dir eine Veränderung in deinem Leben.
Für einen Moment fühlst du dich glücklich. Und dann?
Nach einiger Zeit ist dieses Gefühl wieder schwächer. Vielleicht kommt sogar schon der nächste Wunsch.
Ich glaube, genau hier beginnt eine spannende Frage:
Wo suchen wir eigentlich unser Glück?
Auch ich habe mir diese Frage immer wieder gestellt.
In meiner Arbeit als Coach begegne ich vielen Menschen, die im Aussen sehr viel erreicht haben und sich trotzdem nach mehr innerer Zufriedenheit sehnen. Nicht, weil mit ihrem Leben grundsätzlich etwas nicht stimmt. Sondern weil sie spüren, dass äussere Dinge allein nicht immer das geben können, wonach wir uns im Innersten sehnen.
Das Aussen kann uns wunderschöne Momente schenken.
Menschen können uns berühren.
Erfolge können uns Freude machen.
Besondere Erlebnisse können uns glücklich machen.
Und trotzdem nehmen wir uns selbst immer mit.
Wenn in unserem Innersten noch alte Verletzungen, Ängste, Erwartungen oder ungelöste Themen Raum einnehmen, dann kann es schwierig sein, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Deshalb möchte ich dich mit dieser Morgenaffirmation einmal zu einer anderen Reise einladen.
Nicht nach aussen. Sondern nach innen.
Vielleicht musst du heute gar nichts erreichen.
Vielleicht darfst du einfach einmal innehalten.
Spüren, was gerade in dir ist. Wahrnehmen, was dir guttut.
Und vielleicht auch erkennen, was du nicht mehr mit dir herumtragen möchtest.
Dabei geht es nicht darum, immer glücklich sein zu müssen.
Das wäre für mich keine ehrliche Vorstellung vom Leben.
Wir dürfen traurig sein.
Wir dürfen zweifeln.
Wir dürfen wütend sein.
Wir dürfen müde sein.
Und wir dürfen trotzdem wieder Momente von Glück und Dankbarkeit entdecken.
Vielleicht liegt genau darin etwas sehr Wertvolles:
Nicht darauf zu warten, dass das Leben im Aussen perfekt wird, sondern wieder lernen, bei sich selbst anzukommen.
Nimm dir für diese Morgenaffirmation ein paar Minuten Zeit.
Atme ruhig. Höre die Worte.
Und vielleicht gibt es einen Satz, der heute ganz besonders zu dir spricht.
Du musst nichts erzwingen. Du musst nichts glauben.
Nimm einfach das mit, was sich für dich stimmig anfühlt.
Und vielleicht stellst du dir heute einmal diese Frage:
Was brauche ich wirklich, um mich in meinem Innersten wohlzufühlen?
Ich wünsche dir einen bewussten Start in deinen Tag, einen Moment der Ruhe und vielleicht auch ein kleines Stück mehr Nähe zu dir selbst.
Von Herz zu Herz,
Armin
Wo suchst du dein Glück?
Glück.
Ein kleines Wort – und gleichzeitig eines der grossen Themen unseres Lebens.
Wir alle kennen diese Sehnsucht nach dem Gefühl, angekommen zu sein.
Wir denken vielleicht:
Wenn ich das erreicht habe, bin ich glücklich.
Wenn ich den richtigen Partner habe.
Wenn ich beruflich erfolgreich bin.
Wenn ich mehr Geld habe.
Wenn ich gesund bin.
Wenn ich endlich mehr Zeit habe.
Natürlich können solche Dinge unser Leben bereichern.
Doch manchmal erreichen wir etwas, auf das wir lange gewartet haben – und trotzdem bleibt tief in uns eine Unruhe.
Warum?
Vielleicht, weil echtes Wohlbefinden nicht nur davon abhängt, was um uns herum geschieht.
Vielleicht beginnt ein wichtiger Teil davon in uns selbst.
Deine Morgenaffirmatition
Nimm dir ein paar Minuten Zeit.
Atme bewusst durch.
Komm bei dir an.
Und lass die Gedanken dieser Morgenaffirmation einfach auf dich wirken.
Du musst dabei nichts erzwingen.
Du musst nicht sofort eine Antwort finden.
Vielleicht reicht es, einmal ehrlich hinzuschauen.
Das Aussen kann nicht alles ersetzen
Unser Leben findet natürlich im Aussen statt.
Wir arbeiten.
Wir begegnen Menschen.
Wir erleben schöne Momente.
Wir erfahren Enttäuschungen.
Wir feiern Erfolge.
Wir müssen mit Veränderungen umgehen.
All das gehört zu unserem Leben.
Doch unser innerer Zustand begleitet uns dabei.
Wenn wir beispielsweise ständig unter Druck stehen, uns selbst ablehnen oder alte Themen mit uns herumtragen, kann ein äusserer Erfolg diese Gefühle nicht automatisch auflösen.
Das Aussen kann eine wunderschöne Ergänzung sein.
Aber unser Inneres braucht ebenfalls Aufmerksamkeit.
Unser innerster Tempel
Ich mag das Bild unseres Inneren als einen Tempel.
Ein Ort, den nicht jeder sehen kann.
Dort liegen unsere Gedanken.
Unsere Gefühle.
Unsere Erfahrungen.
Unsere Ängste.
Unsere Wünsche.
Unsere Verletzlichkeit.
Und auch unsere Freude.
Manchmal ist es dort aufgeräumt.
Manchmal herrscht Chaos.
Und manchmal haben wir einfach lange nicht mehr hineingeschaut.
Vielleicht ist genau das eine Einladung:
Schau wieder einmal nach innen.
Nicht um dich zu kritisieren.
Sondern um dich besser kennenzulernen.
Deine Affirmation für den Tag:Ich erlaube mir, ehrlich nach innen zu schauen.
Ich nehme wahr, was in mir geschieht.
Ich darf fühlen, was ich fühle.
Ich muss mich für meine Gefühle nicht verurteilen.
Ich lasse los, was mir nicht mehr guttut.
Ich darf mich selbst besser kennenlernen.
Ich vertraue meinem eigenen Weg.
Ich muss mein Glück nicht ständig im Aussen suchen.
Ich öffne mein Herz für Dankbarkeit und Lebensfreude.
Ich schenke meinem Inneren Aufmerksamkeit und Liebe.
Ich darf zur Ruhe kommen.
Ich darf bei mir ankommen.
Mein Glück beginnt dort, wo ich mir selbst begegne.
Deine tägliche Morgenaffirmation
Nimm dir jeden Morgen ein paar Minuten Zeit.
Atme bewusst ein und aus und sprich die Affirmationen mit.
Mit jedem Tag stärkst du die Verbindung zu deinem Körper, deinem Herzen und deiner Seele.
Glück bedeutet nicht, immer glücklich zu sein
Das ist mir besonders wichtig.
Wir müssen nicht jeden Morgen voller Freude aufwachen.
Wir dürfen traurig sein.
Wir dürfen wütend sein.
Wir dürfen unsicher sein.
Wir dürfen einen schlechten Tag haben.
Auch diese Gefühle gehören zum Leben.
Innere Zufriedenheit bedeutet nicht, dass wir keine schwierigen Gefühle mehr erleben.
Vielleicht bedeutet sie vielmehr, dass wir lernen, auch mit diesen Gefühlen liebevoll umzugehen.
Nicht gegen uns selbst.
Sondern mit uns.
Was darf in dir aufgeräumt werden?
Vielleicht möchtest du dir heute einmal diese Fragen stellen:
Was beschäftigt mich gerade wirklich?
Welche Gedanken tun mir gut – und welche ziehen mich immer wieder nach unten?
Gibt es etwas, das ich schon lange loslassen möchte?
Wo suche ich im Aussen etwas, das ich eigentlich in mir selbst finden möchte?
Und vielleicht noch eine ganz einfache Frage:
Was macht mich wirklich glücklich?
Nicht für andere.
Nicht für Social Media.
Nicht für die Erwartungen der Gesellschaft.
Sondern mich.
Ein Gedanke zum Mitnehmen
Vielleicht suchen wir manchmal im Aussen nach etwas, das eigentlich schon viel näher ist.
Vielleicht nicht als fertige Antwort.
Nicht als ständiges Glücksgefühl.
Sondern als leise Verbindung zu uns selbst.
Ein Gefühl von:
Ich bin bei mir.
Ich darf sein.
Ich muss nicht perfekt sein.
Ich darf meinen eigenen Weg gehen.
Und vielleicht entsteht genau daraus etwas sehr Wertvolles:
innere Zufriedenheit.
Dein Impuls für heute
Bevor du heute nach dem nächsten Ziel, dem nächsten Erfolg oder der nächsten Ablenkung suchst, halte für einen Moment inne.
Atme.
Spüre dich.
Und frage dich:
„Was brauche ich heute wirklich?“
Vielleicht ist die Antwort überraschend einfach.
Von Herz zu Herz
Armin Bützberger
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